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Moët & Chandon

Die Unternehmensgeschichte geht bis auf das Jahr 1742 zurück, als Claude Moët (1683–1760) begann, Wein aus der Champagne nach Paris zu exportieren. Im Jahr 1794 kaufte Jean-Remy Moët (1758–1841) das ehemalige Kloster Hautvillers, in dem der Mönch Dom Pérignon die Produktionstechniken für Champagner verfeinert hatte, und Moët begann schon bald, diesen in andere europäische Länder und in die Vereinigten Staaten zu exportieren. 1833 erweiterte Moët den Firmennamen um den Namen „Chandon“, als er die Hälfte des Unternehmens an seinen Sohn Victor Moët und seinen Schwiegersohn Pierre-Gabriel Chandon de Briailles übergab. Moët & Chandon war k.u.k. Hof- und Kammerlieferant und königlicher englischer Hoflieferant. 1963 übernahm Moët & Chandon das traditionsreiche Haus Ruinart, und 1971 wurde der vor allem auf dem französischen Markt aktive Erzeuger Mercier gekauft. Im gleichen Jahr erfolgte die Fusion mit dem Cognacproduzenten Hennessy. Im Jahre 1987 schloss sich Moët Hennessy dann mit Louis Vuitton zum Luxusgüterkonzern LVMH (Louis Vuitton Moët Hennessy) zusammen. Der Partner brachte das Haus Veuve Clicquot mit in die Ehe. Ende der 1990er Jahre wurde dann noch das kleine, aber exklusive Haus Krug erworben. Moët ist seit vielen Jahren Marktführer im Champagnerverkauf. Im Jahr 2007 betrug der Gesamtabsatz der LVMH-Gruppe 62,2 Mio. Flaschen, das waren 18 % der gesamten Produktion der Champagne. Der prestigeträchtigste Champagner ist der berühmte Dom Pérignon, der mindestens 100 Euro pro Flasche kostet. Im Gastronomiebereich wird Moët am häufigsten verwendet. Zum Weingut gehören um die 1000 Hektar Rebfläche in der Champagne. Diese verteilt sich auf ca. 200 Weinbaugemeinden. Darunter sind 16 oder 17 Gemeinden mit dem Status Grand Cru und 25 Gemeinden mit dem Status Premier Cru. Moët & Chandon besitzt außerdem die ausgedehntesten Kreidekeller in Épernay. Ihre Gänge erstrecken sich über etwa 110 km und besitzen eigene „Straßenbezeichnungen“. Die ältesten Lagerflächen in diesem Keller gehen auf das Gründungsjahr 1743 zurück. Nach der Französischen Revolution (1789 bis 1799) kaufte Jean-Remy Moët im Jahr 1823[5] (nach anderen Quellen 1794[6]) die ehemalige Abtei Hautvillers, in der der Mönch Dom Pérignon gelebt hatte. 1930 erwarb Moët und Chandon das Namensrecht an der Marke Dom Pérignon vom Haus Mercier, das den Namen jedoch nie gebraucht hatte, und verkaufte seit 1936 eine Prestige-Cuvée unter dem neugekauften Namen. Die Idee hierzu kam von dem Engländer Laurence Venn.Die Trauben des Dom Pérignon von 1936 stammten vom Jahrgang 1921. Der Jahrgang 1921 sowie die folgenden 1926, 1928 (vor dem Jahrgang 1926 verkauft), 1929 und 1934 wurden per Transvasierverfahren hergestellt, erst 1943 folgte die erste eigene Cuvée, wodurch sich Dom Pérignon deutlich stärker von den anderen Champagnermarken von Moët und Chandon unterschied.