Wein-Servicehotline +41(0)43 344 99 88

Di. - Fr. 12.00 - 18.00 Uhr, Sa. 11.00 - 17.00 Uhr

Mein Warenkorb

0 Artikel

Vodka

17 Artikel | Hoch
 
Wodka ist nicht gleich Vodka Immer wieder heben wir hervor, dass gerade die Vielfalt das besondere an unserer Lieblingsspirituose ist. Das mag viele verwundern, da sie doch den Geschmack der verschiedenen Marken kaum voneinander unterscheiden können, solange es sich um nicht aromatisierten Wodka handelt. Wer ein bisschen länger darüber nachdenkt beginnt sich zu fragen, was denn Wodka eigentlich zu Wodka macht? Über die gesetzlichen Rahmenbedingungen in der EU haben wir bereits geschrieben. Hier folgt nun ein etwas differenzierter Blick auf die Hintergründe der Herstellung. Wodka kann aus Kartoffeln hergestellt werden. Tatsächlich ist der meiste Wodka aber aus Weizen (tendenziell eher Russland) oder Roggen (tendenziell eher Polen). Es gibt aber auch Wodka aus Zuckerrübe, Traube oder Quinoa, etc. Wie ist so eine Vielfalt möglich? Die EU-Spirituosenverordnung, welche aus dem Wodka Streit hervorgegangen ist, lässt den Herstellern sehr viel Spielraum. Dazu gesagt werden muss, dass es global gesehen (USA, Asien, usw.) eher noch lockerere Vorgaben gibt, was die Herstellung von Wodka betrifft. Zusammengefasst ist Wodka als Lebensmittel also sehr vage definiert, was Problem und Chance zugleich sein kann. Zentral ist für die EU lediglich, dass es sich bei Wodka um eine Mischung von „Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs“ (min. 96% vol.) und Wasser mit einem Mindestalkoholgehalt von insgesamt 37,5% handelt. Meistens hat qualitativ guter Wodka 40 %, es gibt aber auch Varianten mit einem höheren Alkoholgehalt. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass alles über 40% Alkoholgehalt mit besonderer Vorsicht genossen werden sollte. www.wodkablog.de