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Bulgarien

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Der Weinbau in Bulgarien reicht bis in die Zeit der Thraker zurück, die das heutige Bulgarien im 8. Jahrhundert vor Christus besiedelten. Durch die römische Besatzung kamen neue Weinbau- und Keltermethoden auf die Balkanhalbinsel. In dieser Zeit wurde der thrakische Wein im gesamten römischen Reich berühmt. Im Mittelalter bauten Mönche vor allem Rotwein im Gebiet des heutigen Bulgarien an. Während der türkischen Herrschaft hatte der Weinbau keine besondere Bedeutung, da der Koran den Moslems den Weingenuss verbietet. Allerdings wurden in dieser Zeit verstärkt Tafeltrauben angebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts vernichtete die Reblaus einen großen Teil der Anbauflächen. Beim folgenden Neuaufbau wurden neben den traditionellen Rebsorten französische Rebsorten eingeführt. In den folgenden Jahrzehnten entwickelten sich Weinbaugenossenschaften nach westeuropäischem Vorbild. Im Jahr 2004 produzierte Bulgarien auf einer Flächen von 97.000 ha Wein. Davon entfallen 63 % auf Rotwein, 31 % auf Weißwein, die verbleibenden 6 % auf Dessertwein. In den letzten Jahren hat der Weinbau von Modernisierungsprogrammen profitiert.