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Aglianico

Eine alte Rebsorte wurde wieder als "Barolo des Südens" neu entdeckt. Die Aglianico erbringt tief rubinrote Weine mit einem kräftigen Aroma. Zu finden beispielsweise in den DOC-Weinen Aglianico del Taburno, Aglianico del Vulture, Falerno del Massico und Vesuvio sowie im DOCG Taurasi. Sie wurde wahrscheinlich schon im 7. Jahrhundert v. Chr. von den Griechen nach Süditalien gebracht. Ein Vorfahre der Sorte wurde vermutlich in der roten Variante des berühmten antiken Weines „Falerner“ verwendet. Sie wird heute vor allem in den italienischen Regionen Basilikata, Kampanien und in etwas geringeren Mengen in Apulien (Castel del Monte) und Kalabrien angebaut. Die früh reifende Aglianico liebt Böden vulkanischen Ursprungs. Sie wird auch in Brasilien, Südafrika, Oesterreich und USA angebaut. Rund 10'000 ha Rebfläche sind aktuell mit Aglianico bepflanzt. Die Rebsorte reift etwas früh, liebt tiefgründige Böden und bevorzugt vulkanischen Untergrund. Nach einem langen Vegetationszyklus (bis Ende Oktober/Beginn November) erreicht sie ihr prägnantes Profil. (Quelle: Ernesto Pauli)